Das RINGANA Frischewerk

Gelebte Nachhaltigkeit am Standort

Im Jahr 2013 begaben sich Andreas Wilfinger und Ulla Wannemacher auf die Suche nach einem neuen Produktionsstandort für das wachsende Unternehmen. Anstatt der Errichtung einer Forschungs- und Produktionsstätte auf die grüne Wiese entschied man sich dazu einem leerstehenden Objekt am Stadtrand von Hartberg wieder Leben einzuhauchen. Ein nahezu abbruchreifer, leerstehender Supermarkt wurde damals nachhaltig saniert und adaptiert. Seit 2013 ist das Frischwerk aber noch weitergewachsen. Ca. 7 Mio. Euro wurden 2017 in die Erweiterung investiert. Nachhaltigkeit, Qualität und modernste Technik sind die Schlagworte, die bereits in der Planung dieses Großprojekts den Ton angegeben haben.


Solarstrom

Sämtliche geeignetem Dachflächen werden zur Stromproduktion genützt.

950 m² Photovoltaik – Die Schonung der Ressourcen und die Bewahrung einer lebenswerten Umwelt stehen bei RINGANA an erster Stelle. Erneuerbare Energie – wie der Photovoltaikstrom – ist dabei zentral, um unsere Zukunft nachhaltig und ökologisch richtungsweisend zu gestalten. Mit den neu entstandenen Dachflächen wird eine Gesamtleistung von 160 kWp (Kilowatt Peak) erreicht. Der zusätzlich benötigte Strom ist zu 100% CO2 neutral.

 

 

 


Regenwasseraufbereitung & Prozesskälteanlage

REduce: Große Regenwassertanks ermöglichen es erhebliche Mengen an Frischwasser zu sparen.

Im Zuge des Umbaus wurden Regenwassertanks mit einem Fassungsvolumen von 12.000 Litern errichtet. Damit können jährlich ca. 1.000.000 Liter Frischwasser gespart werden. Ein eigener Rohrkreis, gespeist aus dem gespeicherten Regenwasser, versorgt z.B. Toiletten-Anlagen. Bei der Kühlung des Frischewerks spielt eine durch Sonnenenergie betriebene Prozesskälteanlage die Hauptrolle. Diese bringt eine Einsparung von bis zu 5. Mio. Litern Frischwasser pro Jahr.

 

 

 


E-Mobilität & effiziente Routenplanung

Abfahrtsbereit: Bis unter das Dach gefüllt mit Paketen macht sich der RINGANA LKW auf die Reise.

Der Verkehr verursacht eine Vielzahl von Luftschadstoffen und Treibhausgasen, die als Abgase ausgestoßen werden. Mobilität und Verkehr erzeugen CO2-Emissionen und tragen somit zur Erderwärmung bei. Daher setzen wir im Unternehmen verstärkt auf E-Mobilität, die keine direkten Emissionen verursacht. Elektrofahrzeuge, die für Kurzstrecken (z.B. Fahrten zwischen Frischewerk und
chi_ _factory) zur Verfügung stehen, gehören zu unseren neuesten Anschaffungen. Eine eigene E-Tankstelle versorgt die Firmenfahrzeuge und steht auch für MitarbeiterInnen zur Verfügung.

Seit März 2017 ist RINGANA mit eigenen LKWs unterwegs und macht die Logistik dadurch effizienter und nachhaltiger! Was an LKWs nachhaltig sein soll? Die RINGANA LKWs gehen voll beladen mit Paketen auf die ersten Kilometer zu den diversen Paketdienstleistern. Und nicht mehrere halbvolle LKWs der Zusteller steuern täglich das Werk in Hartberg an. So gelingt es die Emissionswerte in Summe zu reduzieren.


Ökobeton, Holzriegel & Lehm

Für die nötige Standfestigkeit des erweiterten Frischewerks sorgen 5.000 m3 Ökobeton (entspricht ca. 11.500 Tonnen), recycelt aus Baustoffrestmassen. So werden Sand- und Schotterressourcen geschont. Wo es technisch möglich ist, wird mit Holzriegelbauweise und Lehmputz gebaut.


Regionale Partner

Nahezu alle ausführenden Unternehmen, die beim Umbau des RINGANA Frischewerks im Einsatz waren stammen aus einem Umkreis von nur 30 Kilometern. Sogar die hochmoderne Fördertechnik mit Hilfe besonderer Shuttles stammt aus der Region. Damit stärken wir die regionale Wirtschaft und zeigen, welches Potenzial in unserer Herkunftsregion steckt.


Bienenvolk & Insektenhotels


Als kleines Dankeschön an alle Bienen und Insekten weltweit, die dafür sorgen, dass die natürliche Vielfalt der Pflanzenwelt erhalten bleibt, ist das Frischewerk in Hartberg Heimat für zwei Bienenvölker und Standort von drei Insektenhotels.

 
 
 
 
 
 
Stand September 2019


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